Lebensbasis II

12 Nov 2018

Ich muss dieses Thema einfach noch einmal aufgreifen.

In den letzten 150 Jahren ist fast die Hälfte aller fruchtbaren Böden verschwunden; fast 90% der Fischbestände sind entweder überfischt oder einfach weg. Die Klimastabilität ist in echter Gefahr; und die Erde erlebt gerade das sechste große Artensterben ihrer Geschichte – das ist nicht irgendwann, das ist jetzt.
Das Alter der Erde ist bei ca. 4 543 000 000 Jahre. Die menschliche Fähigkeit, zu handeln, hat die Fähigkeit, zu verstehen, weit übertroffen. Daraus erwächst für die Zivilisation ein Orkan von Problemen, ausgelöst, durch Überbevölkerung, Überkonsum der Reichen, Einsatz umweltschädlicher Technologien und schlimme Ungleichheiten. Die sich rasch verschlechternde biophysikalische Situation wird von der Weltgesellschaft kaum erkannt, die dem irrationalen Glauben verfallen ist, dass die Wirtschaft physisch endlos wachsen könne in einer endlichen Welt.

Und wenn gerechnet am Erdzeitalter, die Erde sich in 100 000 oder 1 000 000 Jahren wieder erholt hat, ohne Menschen, wird sich an uns sowieso niemand mehr erinnern.
Ein Physik Professor in Ulm hielt vor mehr als 35 Jahren einmal eine Plädoyer, außer der Reihe, für die Umwelt bzw. deren Verschmutzung, in dem unter Anderem ein Punkt war, wie toll es ist, dass wir es geschafft haben, die Donau so zu erwärmen, dass man in den Schwimmbädern weniger zuheizen muss und es ging noch um vieles mehr. Der Schluss der Rede war, dass aus dem Weltraum betrachtet der Mensch auf der Erdoberfläche ist, wie ein Schimmelschicht die sich ausbreitet und es der Erde besser geht ohne, als mit Schimmelschicht.
... und Albert Einstein wusste: »Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.«